Ernährungsprogramm (Nutritionsprogramm)

Das „Nutrition Program“ (Ernährungsprogramm) wurde im Jahr 2006 von dem englischen Missionarsehepaar Pam und Martin Scott ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist es, die besonders bedürftigen Kinder der Aetafamilien in der Region Kanaynayan auf der Insel Luzon (Philippinen) zu versorgen und damit vor der drohenden Unterernährung zu bewahren. Die Aeta gelten als die Ureinwohner der Philippinen. Sie sind von Natur aus deutlich kleiner als Europäer. In den 90er Jahren sind sie nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo ihrer  Lebensgrundlagen beraubt worden. Die Regierung hat sie schließlich in ein unwegsames Dschungelgebiet umgesiedelt. Besonders die Kinder leiden unter der permanenten  Mangelernährung, verursacht durch zu geringe oder einseitige Kost.  Lebensbedrohliche Krankheiten wie Thyphus, Tuberkulose und Wurmbefall sind die Folge.

 

 

 

 

Die Ziele dieses Programms sind:

 

  • regelmäßige Mahlzeiten für die Kinder
  • nährstoffreiches und ausgewogenes Essen (insbesondere mit den körpernotwendigen Vitaminen und Mineralien),
  • Eltern werden geschult, wie sie nahrhafte und preiswerte Speisen zubereiten können,
  • Kinder und Eltern werden unterrichtet, Hygienemaßnahmen einzuhalten(Sauberkeit im Hause, Händewaschen, Körperwäsche, auch im Umgang mit Tieren oder anderen Schmutzträgern aufzupassen, auf saubere Kleidung zu achten). Dies alles sind Grundvoraussetzung dafür, dass Krankheiten  eingedämmt werden können.

 

Seit drei Jahren führen Pam und Martin Scott das Ernährungsprogramm für 85 fünf- bis 12jährige Kinder von armen philippinischen Familien und Familien der Aetas erfolgreich durch. Seit 2008 werden diese Kinder täglich in vier Jahrgangsstufen beschult und verpflegt. Sie werden morgens abgeholt und nach dem Unterricht wieder zu ihren Hütten zurückgebracht. „Lotus Hilfsprogramme e. V.“ unterstützt dieses Projekt. Heinrich Treutner konnte sich vor Ort davon überzeugen, welch anspruchsvoller pädagogischer Unterricht dort täglich erteilt wird und mit welch einer aufopfernden Hingabe die Lehrkräfte vor Ort arbeiten.