Hilfsprojekt „ S m o k e y M o u n t a i n „

Dieser „rauchende Berg“ – wie die Übersetzung lautet – befindet sich in Tondo, einem der Stadtteile Manilas und ist eine der größten Müllkippen Asiens. Dort wohnen Menschen, denn in Manila herrscht enorme Wohnungs- und Platznot, außerdem sind die hier lebenden Menschen so arm, dass sie sich keine eigene Wohnung mieten könnten. Viele kommen in der Hoffnung auf ein besseres Leben vom Land in die Stadt, aber ihre Erwartungen erweisen sich als Illusion und so enden sie auf dem Müll und schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch oder durchsuchen den Abfall nach noch verkaufbaren Gegenständen. Ungefähr 2000 Menschen leben auf dem Smokey Mountain und natürlich gibt es auch viele Kinder. Der Betreuung dieser Kinder hat sich Carolin Blöcher, eine junge Frau aus Oppenrod bei Gießen angenommen, die seit August 2008 ihr soziales Engagement auf diesem trostlosen Gelände einbringt. Mit unserer Hilfe,  „Lotus Hilfsprogramme e. V.“ plant sie ein Daycare-Center zu bauen. Das ist eine kleine Schule, in der ca. 50 Kinder in zwei Klassen unterrichtet werden sollen. Sie sollen Grundkenntnisse wie Lesen und Schreiben erlernen, aber für viele ist das eine riesige Herausforderung, da sie nie zuvor eine Schule besuchen konnten. Die Altersspanne ist groß, zwischen 4 und 6 und 7 bis 13 Jahren. Vielleicht gelingt es ja einigen von ihnen, den Sprung in die Elementary School (Grundschule) zu schaffen. Eine Fertigkeit/Ausbildung zu besitzen, ist der Schlüssel, um Arbeit zu finden. Deshalb ist Bildung für die Kinder der beste Ansatzpunkt, um auf dem „Smokey Mountain“ zu helfen.

Nähere Auskünfte über dieses Projekt erteilt Heinrich Treutner, Tel. 0641-4 49 49.

Wer spenden möchte:
„Lotus Hilfsprogramme e. V.“, Volksbank Mittelhessen, Konto-Nr. 46772300, BLZ 513 900 00.