Hilfe für Babys mit einer Gaumenfehlbildung („Hasenscharte“)

J o n R y e , ein Baby von 13 Monaten, lebt mit seinen Eltern in Olongapo, einer Stadt auf der Insel Luzon, Philippinen. Er wurde mit einer Gaumenfehlbildung geboren. Die Eltern sind bettelarm und nicht in der Lage, die Kosten für eine medizinische Hilfe zu finanzieren. Leider hat Jon Rye viele „Geschwister“, denn viele Kinder werden auf den Philippinen mit einer solchen Fehlbildung geboren. Erfolgt bei diesen Kindern eine rechtzeitige Operation, werden sie in ihrem späteren Leben kaum unter Beeinträchtigungen zu leiden haben. Bleibt jedoch eine medizinische Hilfe im Kleinkindalter aus, dann bleibt das Opfer

 

 

 

  • Zeit seines Lebens durch sein Äußeres „stigmatisiert“,
  • in seiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit stark beeinträchtigt,
  • wegen der  Fehlbildung in der Nahrungsaufnahme beeinträchtigt
  • und damit einer dauernden Infektionsgefahr ausgesetzt,
  • die Suizidgefahr solcher Kinder ist überdurchschnittlich hoch.

 

Ein Spendenaufruf für Jon Rye von „Lotus Hilfsprogramme e. V.“ war erfolgreich. So konnte Heinrich Treutner während seines Aufenthalts im Februar 2009 ein amerikanisches Ärzteteam begrüßen, das Jon Rye und weitere 28 Kinder mit Gaumenfehlbildungen erfolgreich operierte. Die Freude der Eltern war riesengroß. Dank des Spendenaufrufs konnten alle Kosten der Vorbereitungen  und Nachbehandlungen der Operationen von unserem Verein finanziert werden.

Je früher operiert wird, desto größer ist die Chance, dass bei dem Kind in den späteren Jahren keine sprachlichen Defizite entstehen. Leider erfolgt der operative Eingriff bei den meisten Kindern – wenn überhaupt – zu spät, so dass Mund- und Gebissfehlstellungen zurückbleiben. Um zu verhindern, dass das Kind trotz erfolgreicher Gaumen-Rachen-OP in seinem späteren Leben Auffälligkeiten bei seiner Artikulation, Lautbildung und Stimmklangveränderungen hinnehmen muss, sollte so früh wie möglich eine regelmäßige sprachtherapeutische Betreuung nach der Operation erfolgen, die bei seiner Einschulung beendet sein sollte.

Heinrich Treutner plant daher mit seinem Team den Aufbau eines Zentrums für Sprachtherapie für Kinder mit Gaumenfehlbildungen an der Guardian Angel School, Rizal, St. SanNicholas, Castillejos, Zambales auf den Philippinen.

Wer spenden möchte:
„Lotus Hilfsprogramme e. V.“, Volksbank Mittelhessen, Konto-Nr. 46772300, BLZ 513 900 00.