Vor allem die Kinder leiden

Zur Zeit arbeiten wir mit dem regionalen Schwerpunkt Südostasien auf den Philippinen.

Die Philippinen, ein südostasiatischer Archipel mit seinen mehr als 7.100 Inseln, gehören zu den armen Ländern dieser Welt. Das durchschnittliche Bruttosozialprodukt liegt bei 1.080 $, (zum Vergleich: in Deutschland 25 mal so hoch). Mehr als 40 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze und muss von weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen. Darüberhinaus herrscht ein starker wirtschaftlicher Gegensatz zwischen der kleinen reichen Oberschicht und der breiten Bevölkerungsmehrheit. Die Ureinwohner, die Aeta genannt, haben es besonders schwer.

Die Bevölkerung wächst stark an. So hat sich die Einwohnerzahl in der Zeit von 1981 (ca. 41,7 Mio.) bis zum Jahr 2004 auf 81,5 Mio. Einwohner fast verdoppelt. Wegen der geografischen Verhältnisse (von den fast 7.100 Inseln der Philippinen sind nur ca. 2.000 bewohnt) ist eine optimale regionale Entwicklung, Verwaltung und Versorgung nicht möglich.


Die Philippinen sind zwar Empfängerland für Entwicklungshilfe, jedoch nur im Rahmen eines ODA Commitments. Das bedeutet, dass nur Zuschüsse an die Öffentliche Verwaltung gewährt werden. Es gibt jedoch keine direkte Hilfe für die Bevölkerung. (Quelle: Wikipedia)


Wo wir helfen

 

Wir konzentrieren uns mit unserer Arbeit auf den Norden der Insel Luzon. Hierhin wurden nach einem Vulkanausbruch im Jahre 1992 sehr viele Ureinwohner (Aeta) umgesiedelt. Nun fehlt es ihnen an weiterer Hilfe, damit sie ihr zugewiesenes Land bearbeiten können, um sich zu ernähren.
Wirtschaftliche Entwicklungen findet zumeist im Einzugsbereich größerer Städte, wie zum Beispiel Manila, statt. Die im ländlichen Raum lebende Bevölkerung bleibt von einer wirtschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen. Die Aetas leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft, von Küstenfischerei und von saisonaler Lohnarbeit. Eine medizinische und soziale Infrastruktur ist hier nicht vorhanden.

 

Wem wir helfen

 

Zu den Zielgruppen unserer Projekte gehören ausschließlich die von Armut besonders betroffenen Menschen in der Gegend, so zum Beispiel den Ureinwohnern, den Aeta, aber auch behinderte Kinder, Kleinfischer oder ethnische Minderheiten gehören dazu. Gerade die im Durchschnitt nur 1,40m bis 1,60m großen Aeta sind nach der Naturkatastrophe im Jahre 1992 in Vergessenheit geraten.Hier wollen wir ansetzen und nach dem Motto: " Hilfe zur Selbsthilfe" tätig sein.